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Farbpunktur


Definition

Bei der Farbpunktur (Farbflächenbehandlung nach Peter Mandel) handelt es sich um eine schmerzlose, punktuelle oder flächige Bestrahlung der Haut mit farbigem Licht.

Herkunft

Seit jeher werden Farben mit bestimmten Gefühlen, Bedeutungen oder Wirkungen in Verbindung gebracht. Bereits zu Beginn unserer Zivilisation wurden Farben genutzt, um Wohnräume zu schmücken. Farben wurden zu Ritualen und Zeremonien verwendet, sie dienten sowohl zum Schutz als auch als Zeichen des Angriffs. So durfte beispielsweise nur der Kaiser von China gelbe Kleidung tragen, und im alten Ägypten wurden Farben als magische Heilmittel verwendet. Im Rahmen der Signaturenlehre der traditionellen europäischen Medizin und der Volksmedizin wurden Farben bestimmte Wirkungen zugeschrieben, so sollen zum Beispiel rote Früchte blutbildend sein.

Seit der Physiker Isaac Newton 1666 entdeckte, dass das Sonnenlicht aus den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett zusammengesetzt ist, untersuchten viele Wissenschaftler die Wirkung von Licht unterschiedlicher Wellenlänge und Farbe auf den Organismus. Auch Johann Wolfgang von Goethe befasste sich mit der Wirkung von Farben, seine Farbenlehre wird zum Beispiel in der Anthroposophie aufgegriffen.

Ausgehend von den physikalischen Erkenntnissen über das Farbspektrum und dem Wissen über Meridiane und Akupunkturpunkte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin entwickelte der deutsche Heilpraktiker Peter Mandel (geb. 1941) in den 1980er-Jahren die sogenannte esogetische Medizin. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches System von Diagnose- und Therapieverfahren, zu denen unter anderem die Farbpunktur gehört.

Grundlagen

Die Farbpunktur beruht auf einer Kombination der Meridianlehre der Traditionellen Chinesischen Medizin und der Anwendung von farbigem Licht als Heilmittel. Nach den Vorstellungen Peter Mandels fungieren die Meridiane des Körpers auch als „Lichtleitsystem“: Wenn bestimmte Akupunkturpunkte und Hautzonen mit farbigem Licht bestrahlt werden, gelangt das Licht über die Meridiane zu den betroffenen Organen und Organsystemen. Ein weiteres Grundelement der Farbpunktur ist die Theorie, dass die verschiedenen Wellenlängen des farbigen Lichts nicht nur über einen unterschiedlichen Energiegehalt verfügen, sondern auch unterschiedliche Informationen beinhalten. Wenn diese Informationen gezielt durch farbiges Licht in den Körper eingeschleust werden, bewirken sie dort ein Mitschwingen der Körperzellen. Auf diese Weise können disharmonische Schwingungen der Körperzellen ausgeglichen werden und die Zellen finden wieder zu ihrer harmonischen Grundschwingung zurück.

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